philosophie

formen suche

Es ist die fortwährende Suche nach dem, was in unterschiedlichen Materialien verborgen zu sein scheint. Ein Stein, ein Stück Holz oder Metall - schaut man es nur lange genug an, schält sich vor dem inneren Auge etwas heraus, was freigelegt sein will. So fängt es oft an, auch wenn vielleicht der Plan ein ganz anderer war. Passt dann noch die herausdrängende Form mit dem zusammen, was an Gedanken und Gefühlen in einem selbst ist und nach draußen will, dann entsteht dieser magische Moment, die Lust daran, was eingesperrt ist, zu befreien.

Natürlich passiert es auch mal andersherum, aus Gedanken und Gefühlen entstehen Bilder im Kopf und der Wunsch danach, sie fühlbar und sichtbar werden zu lassen. Dann muss das Material dem folgen und wird nicht befragt, was es verbirgt. Es ist jedoch nie ausgeschlossen, dass man unterwegs auf Strukturen stößt, die irgendwie in den Plan eingreifen, neue Impulse setzen und im besten Fall das Resultat erst vollkommen machen. Jedoch ist auch ein Scheitern nie ausgeschlossen, natürlich entstandenes Material ist da immer für Überraschungen gut.

Die Suche hat für mich gerade erst begonnen. Nach einem langen Arbeitsleben in einem extrem technischen und rationalen Umfeld, bin ich mal eben abgebogen und versuche zu ergründen, ob die Sehnsucht in mir nach kreativem Gestalten mehr sein kann als nur ein Traum.

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